Hitzewallungen, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit: Eine individuell abgestimmte Hormontherapie kann Wechseljahresbeschwerden gezielt lindern – ärztlich sorgfältig begleitet.

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungstiefs, Scheidentrockenheit: Die Wechseljahre können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine Hormonersatztherapie kann viele dieser Beschwerden gezielt lindern – vorausgesetzt, sie ist individuell und ärztlich sorgfältig abgestimmt. Genau darum geht es in dieser Praxis in Berlin-Wilmersdorf.
Sie erhalten eine gründliche Abklärung Ihrer Hormonsituation und eine ehrliche Einschätzung, ob – und in welcher Form – eine Hormontherapie für Sie sinnvoll ist. Keine vorschnelle Verordnung, sondern eine Entscheidung, die zu Ihrer Vorgeschichte, Ihren Beschwerden und Ihren Wünschen passt. Die Hormonberatung ist Teil der persönlichen Intimsprechstunde.

In den Wechseljahren lässt die körpereigene Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen nach. Eine Hormonersatztherapie gleicht diesen Mangel gezielt aus und lindert dadurch die Beschwerden, die durch den Hormonabfall entstehen.
Dabei gibt es nicht „die eine“ Hormontherapie. Man unterscheidet die systemische Anwendung, die über Gele, Pflaster oder Tabletten im ganzen Körper wirkt, von der lokalen Anwendung, die vor allem gegen Scheidentrockenheit eingesetzt wird und kaum in den Körper gelangt. Als hormonfreie Alternative kommt zudem der MonaLisa-Touch-Vaginallaser infrage. Welche Form, welches Präparat und welche Dosis geeignet sind, wird individuell festgelegt. Hintergründe erklärt auch unser Ratgeber zur Hormonersatztherapie.
Bioidentische Hormone haben genau die Molekülstruktur der Hormone, die Ihr Körper selbst bildet. Verwendet werden vor allem körperidentisches Östradiol und natürliches Progesteron. Weil der Körper diese Wirkstoffe wie eigene Botenstoffe verarbeitet, lassen sich Wirkung und Verträglichkeit gut steuern und die Dosis fein an Ihren Bedarf anpassen.
Östradiol ist die Grundlage der meisten Hormontherapien. Es lindert typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Scheidentrockenheit.
Wird Östrogen systemisch gegeben und ist die Gebärmutter noch vorhanden, gehört ein Gestagen dazu. Es schützt die Gebärmutterschleimhaut vor einem übermäßigen Aufbau.
Auch der weibliche Körper produziert Testosteron. Sinkt es in den Wechseljahren, kann das Libido, Antrieb und Energie betreffen. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, wird individuell aus sexualmedizinischer Sicht geprüft.
Vor der Auswahl eines Präparats klären wir Ihre Hormonsituation ab: über eine ausführliche Anamnese und, wo es sinnvoll ist, eine Laborbestimmung des Hormonstatus.
Nicht jede Frau braucht eine Hormontherapie. Sinnvoll wird sie vor allem dann, wenn Wechseljahresbeschwerden den Alltag spürbar belasten. Typische Beschwerden sind:
Besonders bei einer früh einsetzenden Menopause oder stark belastenden Beschwerden lohnt sich eine ärztliche Beratung. Ob eine Hormontherapie für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer persönlichen Vorgeschichte ab und wird sorgfältig abgewogen. Bei Blasenschwäche kann zusätzlich der Emsella-Beckenboden-Stuhl unterstützen.

Eine Hormontherapie kann viel Lebensqualität zurückgeben: Sie lindert typische Wechseljahresbeschwerden oft deutlich und kann zusätzlich zum Erhalt der Knochendichte beitragen. Gleichzeitig ist sie kein Mittel, das pauschal jeder Frau empfohlen wird.
Ob der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt, hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem vom Alter, vom Zeitpunkt des Beginns, von der gewählten Form und Dosis sowie von Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Als günstig gilt in der Regel ein Beginn in zeitlicher Nähe zu den Wechseljahren. Entscheidend ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle.
Genau deshalb gehört die Hormontherapie in erfahrene ärztliche Hand. In der Beratung wird offen besprochen, was für und was gegen eine Therapie spricht – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Die Anwendungsform beeinflusst Wirkung und Verträglichkeit. Über die Haut aufgenommene Hormone umgehen den ersten Weg durch die Leber. Das gilt als schonender und geht mit einem geringeren Thromboserisiko einher als die Tablette. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Beschwerden und Vorgeschichte ab.
| Form | Anwendung | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| Gel oder Spray (transdermal) | auf die Haut aufgetragen, tägliche Anwendung | systemische Beschwerden, fein dosierbar, umgeht die Leber |
| Pflaster (transdermal) | ein bis zwei Mal pro Woche gewechselt | gleichmäßige Abgabe, praktisch im Alltag, leberschonend |
| Tablette (oral) | täglich eingenommen | einfache Anwendung, wenn keine Gründe dagegen sprechen |
| Creme, Zäpfchen oder Ring (lokal) | direkt vaginal angewendet | Scheidentrockenheit und Blasenbeschwerden, kaum systemische Wirkung |
Die passende Form wird gemeinsam festgelegt. Häufig lassen sich systemische und lokale Anwendung auch kombinieren.
Als Fachärztin für Urologie und Sexualmedizin schaut Anita Lisowski auf Beschwerden, die in der klassischen Wechseljahresberatung oft zu kurz kommen. Nachlassende Lust, ein verändertes Körpergefühl und die Rolle von Testosteron werden hier offen und ohne Umschweife besprochen.
Der sinkende Östrogenspiegel wirkt sich stark auf den Intimbereich und die Harnwege aus. Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, wiederkehrende Blasenentzündungen und eine schwächere Blasenkontrolle hängen häufig damit zusammen. Genau an dieser Schnittstelle von Hormonen, Sexualmedizin und Urologie setzt die Beratung an.
Je nach Situation kombinieren wir die Hormontherapie mit weiteren Optionen: der persönlichen Intimsprechstunde, dem Beckenbodentraining per Emsella-Stuhl bei Blasenschwäche oder der Abklärung einer chronischen Harnwegsentzündung. So entsteht ein Plan, der mehr im Blick hat als nur die Hitzewallungen.
Am Anfang steht immer das Gespräch und eine sorgfältige Abklärung – nicht das Rezept.
Ausführliches Gespräch zu Beschwerden, Vorgeschichte und Ihren Wünschen.
Untersuchung Ihrer Hormonsituation, bei Bedarf inklusive Laboruntersuchung.
Individueller Plan und regelmäßige Verlaufskontrolle – so lange und so niedrig dosiert wie nötig.
Die Praxis ist eine reine Privatpraxis. Die Hormonberatung ist eine Selbstzahlerleistung mit transparenten Konditionen:
| Leistung | Dauer | Kosten |
|---|---|---|
| Ausführliche Hormonberatung (Erstgespräch) | 30–45 Minuten | 300 € |
| Folgetermine / Verlaufskontrolle | nach Bedarf | nach Aufwand |
| Laboruntersuchungen (Hormonstatus) | – | nach Aufwand |
Als Privatpraxis rechnen wir nicht über die gesetzliche Krankenkasse ab. Den genauen Rahmen für Ihre Situation besprechen wir vorab transparent.
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Ob der Nutzen die Risiken überwiegt, hängt von Alter, Zeitpunkt, Form, Dosis und Vorgeschichte ab. Bei sorgfältiger ärztlicher Abwägung und Kontrolle ist eine Hormontherapie für viele Frauen eine sichere und wirksame Option.
Sinnvoll wird sie, sobald Wechseljahresbeschwerden den Alltag spürbar belasten. Als günstig gilt ein Beginn in zeitlicher Nähe zu den Wechseljahren. Der richtige Zeitpunkt wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.
Es gibt keine feste Höchstdauer, die für alle gilt. Die Therapie wird regelmäßig überprüft und so lange und so niedrig dosiert wie nötig fortgeführt. Nutzen und Risiken werden dabei laufend neu abgewogen.
Bioidentische Hormone sind Präparate, deren Molekülstruktur den körpereigenen Hormonen entspricht. Ob und in welcher Form sie für Sie geeignet sind, wird individuell besprochen.
Ja. Gegen Scheidentrockenheit wird häufig niedrig dosiertes, lokal angewendetes Östrogen eingesetzt, das kaum in den Körper gelangt. Mehr dazu im Ratgeber zur Scheidentrockenheit.
Die ausführliche Hormonberatung (Erstgespräch, 30–45 Minuten) kostet 300 €. Folgetermine und Laboruntersuchungen werden nach Aufwand berechnet.
Die Praxis ist eine reine Privatpraxis und rechnet nicht über die gesetzliche Krankenkasse ab. Den genauen Rahmen besprechen wir vorab transparent.
Bei bestimmten Vorerkrankungen ist eine besonders sorgfältige Abwägung nötig oder eine Hormontherapie nicht ratsam. Das wird in der Beratung individuell geprüft – deshalb steht die Abklärung immer am Anfang.
Pflanzliche Mittel wie Rotklee oder Traubensilberkerze werden von manchen Frauen als hilfreich empfunden, ihre Wirkung ist wissenschaftlich aber begrenzt und ersetzt bei ausgeprägten Beschwerden keine Hormontherapie. Bioidentische Hormone sind körperidentisch, aber trotzdem ärztlich zu begleiten. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.
Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf sowie ein bewusster Umgang mit Stress, Alkohol und Nikotin können viele Beschwerden mildern. Beckenbodentraining hilft bei Blasenschwäche. Diese Maßnahmen lassen sich gut mit einer Hormontherapie kombinieren, ersetzen sie bei starken Beschwerden jedoch nicht.
Die pauschal beste Form gibt es nicht. Über die Haut aufgenommene Hormone aus Gel, Spray oder Pflaster umgehen die Leber und gelten als thromboarm, die Tablette ist besonders einfach anzuwenden, und bei reiner Scheidentrockenheit genügt oft eine lokale Behandlung. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer Vorgeschichte ab.
Vereinbaren Sie eine ausführliche Hormonberatung in Berlin-Wilmersdorf. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob eine Hormontherapie für Sie sinnvoll ist – und welche Form am besten zu Ihnen passt.
E-Mail: kontakt@expertmedical.berlin
Telefon: 030 – 810 509 40