Hormonersatztherapie

Hormontherapie in Berlin: Beratung und Behandlung in den Wechseljahren

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit: Eine individuell abgestimmte Hormontherapie kann Wechseljahresbeschwerden gezielt lindern – ärztlich sorgfältig begleitet.

Anita Lisowski, Fachärztin für Urologie und Sexualmedizin in Berlin-Wilmersdorf
Anita Lisowski – Fachärztin für Urologie und Sexualmedizin
Individuell & ehrlich beraten

Hormontherapie in Ihrer Privatpraxis für Urologie und Sexualmedizin in Berlin

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungstiefs, Scheidentrockenheit: Die Wechseljahre können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine Hormonersatztherapie kann viele dieser Beschwerden gezielt lindern – vorausgesetzt, sie ist individuell und ärztlich sorgfältig abgestimmt. Genau darum geht es in dieser Praxis in Berlin-Wilmersdorf.

Sie erhalten eine gründliche Abklärung Ihrer Hormonsituation und eine ehrliche Einschätzung, ob – und in welcher Form – eine Hormontherapie für Sie sinnvoll ist. Keine vorschnelle Verordnung, sondern eine Entscheidung, die zu Ihrer Vorgeschichte, Ihren Beschwerden und Ihren Wünschen passt. Die Hormonberatung ist Teil der persönlichen Intimsprechstunde.

Weibliche Hormone Östrogen und Gestagen – Grundlage der Hormonersatztherapie

Was ist eine Hormonersatztherapie?

In den Wechseljahren lässt die körpereigene Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen nach. Eine Hormonersatztherapie gleicht diesen Mangel gezielt aus und lindert dadurch die Beschwerden, die durch den Hormonabfall entstehen.

Dabei gibt es nicht „die eine“ Hormontherapie. Man unterscheidet die systemische Anwendung, die über Gele, Pflaster oder Tabletten im ganzen Körper wirkt, von der lokalen Anwendung, die vor allem gegen Scheidentrockenheit eingesetzt wird und kaum in den Körper gelangt. Als hormonfreie Alternative kommt zudem der MonaLisa-Touch-Vaginallaser infrage. Welche Form, welches Präparat und welche Dosis geeignet sind, wird individuell festgelegt. Hintergründe erklärt auch unser Ratgeber zur Hormonersatztherapie.

Körperidentische Wirkstoffe

Bioidentische Hormone: körperidentisch statt künstlich

Bioidentische Hormone haben genau die Molekülstruktur der Hormone, die Ihr Körper selbst bildet. Verwendet werden vor allem körperidentisches Östradiol und natürliches Progesteron. Weil der Körper diese Wirkstoffe wie eigene Botenstoffe verarbeitet, lassen sich Wirkung und Verträglichkeit gut steuern und die Dosis fein an Ihren Bedarf anpassen.

Östrogen (Östradiol)

Östradiol ist die Grundlage der meisten Hormontherapien. Es lindert typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Scheidentrockenheit.

Progesteron und Gestagen

Wird Östrogen systemisch gegeben und ist die Gebärmutter noch vorhanden, gehört ein Gestagen dazu. Es schützt die Gebärmutterschleimhaut vor einem übermäßigen Aufbau.

Testosteron

Auch der weibliche Körper produziert Testosteron. Sinkt es in den Wechseljahren, kann das Libido, Antrieb und Energie betreffen. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, wird individuell aus sexualmedizinischer Sicht geprüft.

Vor der Auswahl eines Präparats klären wir Ihre Hormonsituation ab: über eine ausführliche Anamnese und, wo es sinnvoll ist, eine Laborbestimmung des Hormonstatus.

Wann eine Hormontherapie sinnvoll sein kann

Nicht jede Frau braucht eine Hormontherapie. Sinnvoll wird sie vor allem dann, wenn Wechseljahresbeschwerden den Alltag spürbar belasten. Typische Beschwerden sind:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen und innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • wiederkehrende Blasenbeschwerden und häufiger Harndrang
  • nachlassende Libido
  • Gelenk- und Muskelbeschwerden

Besonders bei einer früh einsetzenden Menopause oder stark belastenden Beschwerden lohnt sich eine ärztliche Beratung. Ob eine Hormontherapie für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer persönlichen Vorgeschichte ab und wird sorgfältig abgewogen. Bei Blasenschwäche kann zusätzlich der Emsella-Beckenboden-Stuhl unterstützen.

Unterstützung bei Menopause-Symptomen in den Wechseljahren
Transparente Aufklärung

Nutzen und Risiken – ehrlich eingeordnet

Eine Hormontherapie kann viel Lebensqualität zurückgeben: Sie lindert typische Wechseljahresbeschwerden oft deutlich und kann zusätzlich zum Erhalt der Knochendichte beitragen. Gleichzeitig ist sie kein Mittel, das pauschal jeder Frau empfohlen wird.

Ob der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt, hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem vom Alter, vom Zeitpunkt des Beginns, von der gewählten Form und Dosis sowie von Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Als günstig gilt in der Regel ein Beginn in zeitlicher Nähe zu den Wechseljahren. Entscheidend ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle.

Genau deshalb gehört die Hormontherapie in erfahrene ärztliche Hand. In der Beratung wird offen besprochen, was für und was gegen eine Therapie spricht – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Gel, Pflaster, Tablette oder lokal

Welche Anwendungsform passt zu Ihnen?

Die Anwendungsform beeinflusst Wirkung und Verträglichkeit. Über die Haut aufgenommene Hormone umgehen den ersten Weg durch die Leber. Das gilt als schonender und geht mit einem geringeren Thromboserisiko einher als die Tablette. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Beschwerden und Vorgeschichte ab.

Form Anwendung Wofür geeignet
Gel oder Spray (transdermal) auf die Haut aufgetragen, tägliche Anwendung systemische Beschwerden, fein dosierbar, umgeht die Leber
Pflaster (transdermal) ein bis zwei Mal pro Woche gewechselt gleichmäßige Abgabe, praktisch im Alltag, leberschonend
Tablette (oral) täglich eingenommen einfache Anwendung, wenn keine Gründe dagegen sprechen
Creme, Zäpfchen oder Ring (lokal) direkt vaginal angewendet Scheidentrockenheit und Blasenbeschwerden, kaum systemische Wirkung

Die passende Form wird gemeinsam festgelegt. Häufig lassen sich systemische und lokale Anwendung auch kombinieren.

Urologisch-sexualmedizinische Perspektive

Libido, Blase und Intimgesundheit gehören dazu

Als Fachärztin für Urologie und Sexualmedizin schaut Anita Lisowski auf Beschwerden, die in der klassischen Wechseljahresberatung oft zu kurz kommen. Nachlassende Lust, ein verändertes Körpergefühl und die Rolle von Testosteron werden hier offen und ohne Umschweife besprochen.

Der sinkende Östrogenspiegel wirkt sich stark auf den Intimbereich und die Harnwege aus. Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, wiederkehrende Blasenentzündungen und eine schwächere Blasenkontrolle hängen häufig damit zusammen. Genau an dieser Schnittstelle von Hormonen, Sexualmedizin und Urologie setzt die Beratung an.

Je nach Situation kombinieren wir die Hormontherapie mit weiteren Optionen: der persönlichen Intimsprechstunde, dem Beckenbodentraining per Emsella-Stuhl bei Blasenschwäche oder der Abklärung einer chronischen Harnwegsentzündung. So entsteht ein Plan, der mehr im Blick hat als nur die Hitzewallungen.

Ablauf: Ihre Hormonberatung Schritt für Schritt

Am Anfang steht immer das Gespräch und eine sorgfältige Abklärung – nicht das Rezept.

1

Anamnese

Ausführliches Gespräch zu Beschwerden, Vorgeschichte und Ihren Wünschen.

2

Abklärung

Untersuchung Ihrer Hormonsituation, bei Bedarf inklusive Laboruntersuchung.

3

Therapieplan

Individueller Plan und regelmäßige Verlaufskontrolle – so lange und so niedrig dosiert wie nötig.

Transparente Konditionen

Kosten der Hormonberatung in Berlin

Die Praxis ist eine reine Privatpraxis. Die Hormonberatung ist eine Selbstzahlerleistung mit transparenten Konditionen:

Leistung Dauer Kosten
Ausführliche Hormonberatung (Erstgespräch) 30–45 Minuten 300 €
Folgetermine / Verlaufskontrolle nach Bedarf nach Aufwand
Laboruntersuchungen (Hormonstatus) nach Aufwand

Als Privatpraxis rechnen wir nicht über die gesetzliche Krankenkasse ab. Den genauen Rahmen für Ihre Situation besprechen wir vorab transparent.

Häufige Fragen

FAQ zur Hormontherapie in den Wechseljahren

Ist eine Hormontherapie gefährlich?

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Ob der Nutzen die Risiken überwiegt, hängt von Alter, Zeitpunkt, Form, Dosis und Vorgeschichte ab. Bei sorgfältiger ärztlicher Abwägung und Kontrolle ist eine Hormontherapie für viele Frauen eine sichere und wirksame Option.

Ab wann ist eine Hormonersatztherapie sinnvoll?

Sinnvoll wird sie, sobald Wechseljahresbeschwerden den Alltag spürbar belasten. Als günstig gilt ein Beginn in zeitlicher Nähe zu den Wechseljahren. Der richtige Zeitpunkt wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.

Wie lange kann man Hormone einnehmen?

Es gibt keine feste Höchstdauer, die für alle gilt. Die Therapie wird regelmäßig überprüft und so lange und so niedrig dosiert wie nötig fortgeführt. Nutzen und Risiken werden dabei laufend neu abgewogen.

Was sind bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone sind Präparate, deren Molekülstruktur den körpereigenen Hormonen entspricht. Ob und in welcher Form sie für Sie geeignet sind, wird individuell besprochen.

Hilft eine Hormontherapie auch gegen Scheidentrockenheit?

Ja. Gegen Scheidentrockenheit wird häufig niedrig dosiertes, lokal angewendetes Östrogen eingesetzt, das kaum in den Körper gelangt. Mehr dazu im Ratgeber zur Scheidentrockenheit.

Was kostet die Hormonberatung?

Die ausführliche Hormonberatung (Erstgespräch, 30–45 Minuten) kostet 300 €. Folgetermine und Laboruntersuchungen werden nach Aufwand berechnet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Praxis ist eine reine Privatpraxis und rechnet nicht über die gesetzliche Krankenkasse ab. Den genauen Rahmen besprechen wir vorab transparent.

Für welche Frauen ist eine Hormontherapie nicht geeignet?

Bei bestimmten Vorerkrankungen ist eine besonders sorgfältige Abwägung nötig oder eine Hormontherapie nicht ratsam. Das wird in der Beratung individuell geprüft – deshalb steht die Abklärung immer am Anfang.

Helfen pflanzliche oder natürliche Alternativen?

Pflanzliche Mittel wie Rotklee oder Traubensilberkerze werden von manchen Frauen als hilfreich empfunden, ihre Wirkung ist wissenschaftlich aber begrenzt und ersetzt bei ausgeprägten Beschwerden keine Hormontherapie. Bioidentische Hormone sind körperidentisch, aber trotzdem ärztlich zu begleiten. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.

Was kann ich in den Wechseljahren selbst tun?

Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf sowie ein bewusster Umgang mit Stress, Alkohol und Nikotin können viele Beschwerden mildern. Beckenbodentraining hilft bei Blasenschwäche. Diese Maßnahmen lassen sich gut mit einer Hormontherapie kombinieren, ersetzen sie bei starken Beschwerden jedoch nicht.

Welche Anwendungsform ist die beste?

Die pauschal beste Form gibt es nicht. Über die Haut aufgenommene Hormone aus Gel, Spray oder Pflaster umgehen die Leber und gelten als thromboarm, die Tablette ist besonders einfach anzuwenden, und bei reiner Scheidentrockenheit genügt oft eine lokale Behandlung. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer Vorgeschichte ab.

Ihr nächster Schritt

Wechseljahresbeschwerden? Klären Sie Ihre Hormonsituation ab.

Vereinbaren Sie eine ausführliche Hormonberatung in Berlin-Wilmersdorf. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob eine Hormontherapie für Sie sinnvoll ist – und welche Form am besten zu Ihnen passt.

Kontakt & Termin

Kontakt & Terminvereinbarung

Privatpraxis für Urologie und Sexualmedizin
Anita Lisowski, Fachärztin für Urologie und Sexualmedizin
Homburger Straße 16
14197 Berlin-Wilmersdorf (Rüdesheimer Platz)

E-Mail: kontakt@expertmedical.berlin
Telefon: 030 – 810 509 40

Sprechzeiten

Mo 9–13 Uhr / 14–18 Uhr
Di 9–13 Uhr / 14–18 Uhr
Mi 9–13 Uhr
Do 9–13 Uhr / 14–18 Uhr
Fr 9–13 Uhr
und nach Vereinbarung
Consent Management Platform von Real Cookie Banner